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Automobiles

Automobiles fügt sich in eine Reihe mit „Trains“ und „Planes“ ein, hat aber eher mit ersterem eine Ähnlichkeit: es geht um Deckbau. Oder genauer: Klötzchenbau. Denn anstatt der schönen Karten erwirbt man das dazu passende Klötzchen und wirft es in seinen Stoffbeutel. Das macht das Mischen so schön einfach 🙂wpid-20151010_175429.jpg

Allerdings macht es die Übersicht etwas schwerer: was hieß diese Farbe mal noch? Wieder die Karten am Rand durchschauen. Achja. Und diese?

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Mit den Klötzchen bewegen wir unsere Rennwagen, oder machen Boxenstopps, Reifenwechsel oder Tuning. Clever ausgedacht, aber etwas unübersichtlich. 3,5/5

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Space Cadets Away Mission

Ein kooperativer Dungeon-ich meine Retro-Spaceship-Crawler. Das besondere sind wohl die sogenannten Overkill-Funktionen, die entstehen, sobald man besser würfelt als gefordert, und die sich ganz nett kombinieren lassen sollen.

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Das weiß ich aber auch nur aus dem Rahdo-Video zu dem Spiel, der Erklärer am Stand ist zwar nett und bemüht, hat aber von dem Spiel nicht viel Ahnung und so wirds für uns eine ratlose Würfelei nach gefühlt nur halb richtigen Regeln 2/5

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T.I.M.E. Stories

Wir wurden auf der Messe als Zeitagenten rekrutiert! In den 20er Jahren ist in einer französischen Nervenheilanstalt irgendwas furchtbar schiefgelaufen und wir müssen in der Zeit zurückreisen und rausfinden, was Sache ist. Leider haben wir nur sehr wenig Zeit, bevor wir wieder zurückgeholt werden, darum zählt jede Aktion, jede Entscheidung und jeder Hinweis. Sollte uns des Rätsels Lösung innerhalb dieser Zeit nicht gelingen, kein Problem, die Agency schickt uns halt wieder los, bewaffnet mit all dem Wissen, was wir angesammelt haben. Time Stories ist eine interaktive Geschichte, die wir auf dem Brett erleben und jeder noch so kleine Hinweis kann wichtig sein, die Geschichte zu entschlüsseln.

wpid-20151010_155829.jpg  Wir hatten einen Termin um 15 Uhr und spielten in einem Spezialraum, der abgeschottet war und neugierigen Besuchern nur Einblicke, aber keine weiteren Rückschlüsse erlaubte. So war die Atmosphäre auch herrlich ungestört und wir konnten uns ganz der Geschichte widmen. Wir haben mit Einführung (der stilechten Rekrutierung der Agency durch „Men in Black“) und Erklärung der Regeln eine Stunde gehabt, und sind natürlich nicht annähernd an das Ende gekommen, aber wir waren unglaublich in dieser Geschichte versunken.

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Wieder draußen wollten wir eigentlich nur die Box auf dem Tresen nach der Spieleranzahl checken und stellen fest, dass wir direkt vor dem Autor des Spiels stehen, der just in dem Moment seine Signierstunde beginnt. Timing! Wir sprechen eine Runde mit ihm über sein allererstes Spiel und er signiert uns seine allerersten Autogrammkarten.

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Wir sind vor dem Shop am Überlegen, ob wir das Spiel kaufen, da hält einer der Verkäufer eine Spielepaket hoch und ruft laut „Das letzte Exemplar! Wer schlägt zu?“. Mein spontanes „WIR!!!“ beendet dann alle Überlegungen und wir erstehen das allerletzte Spiel samt Erweiterung. Das lassen wir uns natürlich dann auch noch schnell signieren. Dem Abenteuer in der Nervenheilanstalt und auch dem nächsten in einer amerikanischen Kleinstadt in den 90ern steht nichts mehr im Wege. 5,5/5

Curse of the Black Dice

Semi-kooperatives Piraten-Würfelspiel, entweder verlieren alle gemeinsam oder einer gewinnt am meisten 😉 Jeder muss mit den eigenen Würfeln zufällig ausgewürfelte Gefahren bekämpfen. Gelingt das nicht, hagelt es Strafen für alle (und das gemeinsame Verlieren rückt einen Schritt näher), die Belohnungen bei Gelingen gehen allerdings nur an die Beteiligten.

wpid-20151010_133548.jpgDurchaus taktisch, vor allem durch die Sonderfähigkeiten, die durch Crewmitglieder ins Spiel kommen. 4/5

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Big Book of Madness

Kooperatives Symbole sammeln mittels Deckbuilding, um die fiesen Monster aus dem Big Book of Madness wieder hinein zu verbannen, und das bevor du selber „mad“ bist. Leider haben wir verloren, wie man sieht 😉

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Es spielte sich irgendwie anfangs etwas schwerfällig (könnte aber auch an der schwerfälligen Erklärung liegen), aber es gab eigentlich viele Möglichkeiten pro Zug und die Mechanismen griffen gut ineinander. 4/5

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GSBM

Ein Dungeon-Monster-Beschwör-Verhau-Erober-Spiel aus Korea. Wir hatten Glück und konnten die englische Version spielen. Zumindest war sie größtenteils englisch…

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Gutes Spiel, sehr gute Qualität, nur Monster heraufbeschwören und durch den Dungeon stratzen lassen, um andere Monster zu plätten, ist halt einfach nicht meins. 2/5

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Cubist

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A-K: Und auch das letzte Spiel des Tages ist ein Würfelspiel. Ich liiiebe Würfel! Schade nur, dass sie mich anscheinend hassen 😉 Anyway, das Spiel war sehr nett, Würfel legen, Kunstwerke bauen, Päsche können für Würfelmanipulationen eingesetzt werden. Leider war es nicht sehr hübsch, das hat mich dann vom Kaufen abgehalten. 4/5
PS: Nachbauen ist leider auch keine Option, alleine die Würfel würden 64 € kosten…. 😉IMG_20141018_184537

Nations The Dice Game

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A-K: lohnt sich doch, die Leute an einem Spieletisch zu fragen, wie lange sie noch spielen, selbst wenn sie augenscheinlich noch mitten drin sind! Daraufhin kann nämlich auch gern die hoffnungsvolle Frage in der aktuellen Spielerunde kommen: „Nicht mehr so lang, oder? Mir ist das irgendwie zu kompliziert…“ Wir erlösen solche Spielrunden doch gerne 🙂 Und tatsächlich ist das Spiel gar nicht so kompliziert, und für die Spieltiefe faszinierend schnell gespielt. 5/5 und natürlich gleich bei unserem Lieblingshändler am Eingang von Halle 3 gekauft, nachdem wir hörten, dass Asmodee selber schon keine Exemplare mehr hat.IMG_20141018_173103

Pints of Blood

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A-K: Nach einer Mittagspause auf dem sonnigen Innenhof wieder ein kooperatives Spiel. Mehr oder weniger, denn am Ende gewinnen evtl. nicht alle! Also wenn sie überhaupt gewinnen, denn zumindest wir wurden von den Zombies in unserem Pub überrannt. Ein nettes, sehr humorvolles, toll erklärtes Spiel, das durchaus Spaß gemacht hat, aber bei dem der Wiederspielreiz doch irgendwie fehlt. 3/5IMG_20141018_150701