T.I.M.E. Stories

Wir wurden auf der Messe als Zeitagenten rekrutiert! In den 20er Jahren ist in einer französischen Nervenheilanstalt irgendwas furchtbar schiefgelaufen und wir müssen in der Zeit zurückreisen und rausfinden, was Sache ist. Leider haben wir nur sehr wenig Zeit, bevor wir wieder zurückgeholt werden, darum zählt jede Aktion, jede Entscheidung und jeder Hinweis. Sollte uns des Rätsels Lösung innerhalb dieser Zeit nicht gelingen, kein Problem, die Agency schickt uns halt wieder los, bewaffnet mit all dem Wissen, was wir angesammelt haben. Time Stories ist eine interaktive Geschichte, die wir auf dem Brett erleben und jeder noch so kleine Hinweis kann wichtig sein, die Geschichte zu entschlüsseln.

wpid-20151010_155829.jpg  Wir hatten einen Termin um 15 Uhr und spielten in einem Spezialraum, der abgeschottet war und neugierigen Besuchern nur Einblicke, aber keine weiteren Rückschlüsse erlaubte. So war die Atmosphäre auch herrlich ungestört und wir konnten uns ganz der Geschichte widmen. Wir haben mit Einführung (der stilechten Rekrutierung der Agency durch „Men in Black“) und Erklärung der Regeln eine Stunde gehabt, und sind natürlich nicht annähernd an das Ende gekommen, aber wir waren unglaublich in dieser Geschichte versunken.

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Wieder draußen wollten wir eigentlich nur die Box auf dem Tresen nach der Spieleranzahl checken und stellen fest, dass wir direkt vor dem Autor des Spiels stehen, der just in dem Moment seine Signierstunde beginnt. Timing! Wir sprechen eine Runde mit ihm über sein allererstes Spiel und er signiert uns seine allerersten Autogrammkarten.

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Wir sind vor dem Shop am Überlegen, ob wir das Spiel kaufen, da hält einer der Verkäufer eine Spielepaket hoch und ruft laut „Das letzte Exemplar! Wer schlägt zu?“. Mein spontanes „WIR!!!“ beendet dann alle Überlegungen und wir erstehen das allerletzte Spiel samt Erweiterung. Das lassen wir uns natürlich dann auch noch schnell signieren. Dem Abenteuer in der Nervenheilanstalt und auch dem nächsten in einer amerikanischen Kleinstadt in den 90ern steht nichts mehr im Wege. 5,5/5

Curse of the Black Dice

Semi-kooperatives Piraten-Würfelspiel, entweder verlieren alle gemeinsam oder einer gewinnt am meisten 😉 Jeder muss mit den eigenen Würfeln zufällig ausgewürfelte Gefahren bekämpfen. Gelingt das nicht, hagelt es Strafen für alle (und das gemeinsame Verlieren rückt einen Schritt näher), die Belohnungen bei Gelingen gehen allerdings nur an die Beteiligten.

wpid-20151010_133548.jpgDurchaus taktisch, vor allem durch die Sonderfähigkeiten, die durch Crewmitglieder ins Spiel kommen. 4/5

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Big Book of Madness

Kooperatives Symbole sammeln mittels Deckbuilding, um die fiesen Monster aus dem Big Book of Madness wieder hinein zu verbannen, und das bevor du selber „mad“ bist. Leider haben wir verloren, wie man sieht 😉

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Es spielte sich irgendwie anfangs etwas schwerfällig (könnte aber auch an der schwerfälligen Erklärung liegen), aber es gab eigentlich viele Möglichkeiten pro Zug und die Mechanismen griffen gut ineinander. 4/5

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GSBM

Ein Dungeon-Monster-Beschwör-Verhau-Erober-Spiel aus Korea. Wir hatten Glück und konnten die englische Version spielen. Zumindest war sie größtenteils englisch…

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Gutes Spiel, sehr gute Qualität, nur Monster heraufbeschwören und durch den Dungeon stratzen lassen, um andere Monster zu plätten, ist halt einfach nicht meins. 2/5

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Apocalypse Chaos

Dieses Spiel wurde uns leider etwas planlos erklärt, die Regeln fühlten sich so nicht so ganz richtig an, dementsprechend ratlos haben wir das Spiel gespielt.

wpid-wp-1444456806446.jpegAber auch so ließ sich erkennen, dass sich hinter diesem Koop ein beinhartes Puzzle versteckt, das eine Menge Vorausdenken erfordert. Für Planer. 2/5

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Ashes

Zwei-Spieler-Kartendeck-Beschwör-Spiel. Interessante Karten mit leider sehr viel Text, da wird es eine Weile dauern, bis man da die Strategien (auch die des Gegners) durchblickt hat, zumal in der Grundbox 7 verschiedene Decks drin sind. Die Aktionen müssen mit Würfel-Symbolen bezahlt werden, hier kommt (neben dem Karten ziehen) ein kleiner Glücksfaktor rein. Und sehr sehr hübsch ist es! 4/5

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Grand Austria Hotel

Als wir zufällig am Lookout-Stand vorbeikommen, traue ich meinen Augen nicht. Der einzige Tisch, an dem man Grand Austria Hotel ausprobieren kann, ist unbelegt – und es steht auch keiner daneben! Schnapp, unser Platz.

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Was für ein schönes Thema: Im alten Wien Gäste bewirten und aufs Hotelzimmer geleiten, um mit jeder Menge Möglichkeiten Siegpunkte zu sammeln. Grundmechanismus ist der Würfelwurf, der (Yspahan-ähnlich) verschiedene Aktionen erlaubt. Aber auch wenn die Würfel mal nicht so glücklich fallen, gibt anzuheuerndes Personal jede Menge Sonderfähigkeiten und Aktionen. Sehr viele Möglichkeiten – aber dadurch zu viert auch etwas längere Downtime. 4/5
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Octo Dice

Aquasphere das Würfelspiel. Würfeln und mit verschiedenen Aktionen Punkte machen. Das Nette ist, dass jeder in den Zügen der anderen einen Teil der Würfel für sich nutzen kann, so bleibt jeder involviert.

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War nett, aber etwas beliebig. 3/5

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Shuffle Heroes

Zwei-Spieler-Spiel: Aus 7 sich unterschiedlich spielenden Heldendecks mischt sich jeder zwei (à 10 Karten) zusammen und versucht mit dieser Kombi bei seinem Gegner entweder so viel Schaden zu verursachen, dass seine Helden aus dem Spiel sind oder aber dessen Kartendeck zu zerstören.

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Die Kombination aus beiden Helden fühlte sich für beide Seiten sehr stimmig an, tolle Kombinations-Möglichkeiten, überraschend viel Spieltiefe für die paar Karten, sehr schicke Grafik. 5/5

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Codenames

Das Party-/Wortspiel von Vlaada Chvatil. Aus einem Grid von 5×5 Karten müssen zwei Teams ihre jeweiligen Agenten, die sich hinter Codenames (=Begriffen) verbergen, erraten. Dazu geben die Spymaster der beiden Fraktionen abwechselnd Hinweise, die auch nur Begriffe sind, aber ein oder mehrere Agenten enttarnen sollen. Man sollte nur nicht den Attentäter erwischen (der in schwarz), sonst haben sofort die anderen gewonnen.

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Witzige Idee, die bei uns einfach nicht so zünden wollte, vielleicht lag es daran, dass wir nur zu viert gespielt haben. 2/5

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